Captain America im Kino

Captain Amerika, Quelle: Razlan_Flickr
Die Comic-Verfilmung ‘Captain America: The First Avengar‘ ist da. Ein typischer Film über die Rettung der USA und die Vernichtung der Feinde – patriotisch und moralisch.
Der Film zeigt einen ausgemusterten jungen Mann, der nicht in den gerade erst begonnenen zweiten Weltkrieg ziehen darf, da sein Körperbau zu schmächtig ist. Um trotzdem mitkämpfen zu können, meldet sich Steve Rogers bei einem Projekt an. Es geht um ein geheimes Regierungsexperiment, das ihn zu einem Supersoldaten machen soll.
So soll er durch das Einnehmen eines Serums, Superkräfte bekommen und mit ihnen zu Höchstleistungen fähig sein. Das Projekt gestaltet sich erfolgreich und schon bald sieht man Steve mit stählernen Muskeln aus einer Kabine kommen – zu allem fähig und bereit. Der Wissenschaftler, der ihm zu seinem neuen Körper und den Kräften verholfen hat, wird jedoch plötzlich ermordet. Hier finden sie zuverlässige Hilfe.
Steve bleibt als einziger Mensch mit unbezwingbaren Kräften auf der Welt zurück, obwohl viele nach ihm folgen sollten. Man sollte glauben, als einziger Supersoldat kämpft er fortan gegen den Feind, das Nazideutschland. Doch nein, stattdessen muss er durch die USA tingeln und Promotion machen.
Ein Wendepunkt in seinem trostlosen Leben kommt, als sein Freund Bucky und seine Brigade bei einem Gefecht gefangen genommen werden und so verschwinden. Steve zieht in den Kampf und befreit Bucky und findet dabei seinen Feind, den ‘Red Skull’, gegen den er fortan kämpft.
Während die ursprüngliche Comicserie in den USA ein voller Erfolg ist und der Kinofilm gut ankommt, tut sich ‘Captain America’ in Deutschland schwer. Dies liegt an dem Patriotismus, der in den Wurzeln Amerikas steckt. Auf der anderen Seite hat das Comic keine Geschichte in Deutschland, da sich die deutschen Verlage früher schwer taten, ‘Captain America’ zu vermarkten.

























